In diesen Versen findet der Prozess vor dem römischen Statthalter, vor Pontius Pilatus, statt. Die Ankläger bringen ihre Anklagen vor, der Herr Jesus jedoch schweigt, so dass Pilatus sich wunderte. Aus den Parallelstellen erfahren wir, dass die Ankläger ihre Beschuldigungen nicht beweisen konnten, und ihre falschen Zeugen einander widersprachen. In diesem Evangelium notiert Matthäus, dass Pilatus Jesus freilassen wollte, weil er die jüdischen Führer durchschaut hatte. Ihre Motivation war Neid. Zudem warnt die Frau von Pilatus durch einen Boten ihren Mann und bezeichnet Jesus als „den Gerechten“. Dann stellt Pilatus die anwesenden Juden vor eine Wahl: Er war bereit, Jesus, den „Sohn des Vaters“, der vom Himmel kam, freizulassen, oder stattdessen Barabbas („den Sohn des Vaters“, ein Raubmörder und „Sohn des Teufels“) freizugeben.

















































































